
In den Medien erscheint Ostdeutschland meist als Problemfall, als Abweichung von der Normalität. Einer Datenanalyse der Universität Leipzig zufolge werden dem Wort „ostdeutsch“ auffällig oft Begriffe wie „überfremdet“, „völkisch“ und „ausländerfeindlich“ zugeordnet. Auch Attribute wie „abgehängt“, „gespalten“ und „provinziell“ stehen hoch im Kurs. Wie ist es dazu gekommen, dass der Osten Deutschlands immer „das Andere“ geblieben ist? Ein Blick auf die mediale Berichterstattung über Ostdeutschland – Feature im Deutschlandfunk Kultur