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Nach der Reform

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Warten, kämpfen, klagen. Der Weg auf die Couch kostet psychisch Kranke viel Kraft. Die Reform der Psychotherpaie-Richtlinie sollte das ändern. Doch bis heute gibt es zu wenig Therapeuten – und die Kassen zahlen oft nicht. Durch Ablehnungen von Kostenerstattungen privat praktizierender Therpeuten, die bislang dazu beigetragen haben, die Versorgungslücke ein wenig zu schließen, hat sich die Lage seitdem sogar verschärft. „Mit Depression in der Warteschleife“ – Feature im Deutschlandfunk Kultur

Political Correctness

Schnell kann es dieser Tage passieren, dass ein Autor, eine Autorin in Misskredit gerät. Eine Äußerung über die Folgen der unkontrolliertem Einwanderung von 2015, ein Bekenntnis zur Lektüre der Werke Ernst Jüngers, ein islamkritischer Satz – schon steht das öffentliche Ansehen auf dem Spiel, gilt der- oder diejenige als rechts und damit als nicht gesellschaftsfähig. Gibt es ihn tatsächlich, den viel zitierten linksliberalen Meinungsmainstream? Woher kommt diese Gereiztheit auf allen Kanälen? Ist es die Angst vor dem Ende der politischen Korrektheit? Feature im Deutschlandfunk Kultur

Writer’s Block

Warum die Ukulele neben dem Notebook liegt, welcher Satz sich erfolgreich dagegen wehrt, dass ihm ein weiterer folgt, was man in der Autorenschule Schreibhain von Tanja Steinlechner lernen kann und wie die Autoren Matthias Baxmann, Tilman Rammstedt und Michael Ebmeyer mit „Schreibblockaden und anderen Hemmnissen“ umgehen – das alles und noch viel mehr erfährt man in einem Feature auf SWR 2.

Nach dem Mauerfall

Wittenberge – einst Stadt der Nähmaschinen, heute Leerstand. Für die Sendung „Der Traum war Wirklichkeit, aber die Wirklichkeit nicht traumhaft“ habe ich die ehemalige Nähmaschinenfabrik besucht, mit dem Soziologen Heinz Bude, dem Psychotherapeuten Hans-Joachim Maaz und der Schriftstellerin Annett Gröschner gesprochen. Herausgekommen ist ein Blick auf „deutsch-deutsche Geschichte nach ’89“. Feature im Deutschlandfunk Kultur

Deutsch als Fremdsprache

Die Sprache ist der Schlüssel zur Integration, heißt es. Doch wie kann man Menschen zum Spracherwerb motivieren, deren Aufenthaltsstatus und Zukunft ungewiss sind? Wie bringt man Flüchtlingen, die alles verloren haben, Vokabeln und Orthografie bei. Welche kulturellen Brücken sind zu überwinden? Unter den Freiwilligen, die ihre Fähigkeiten zur Verfügung stellen, um Geflüchteten das Ankommen in der hiesigen Gesellschaft zu erleichtern, sind auch professionelle Spracharbeiter, Autorinnen und Autoren wie Christiane Rösinger, Jasna Zajček oder Gregor Hens, die nun in ihren Büchern und Artikeln über ihre Erfahrungen in den Sprachkursen berichten. „Deutschstunde mit Flüchtlingen“ – Feature im Deutschlandfunk Kultur

Die Sprache der Politik

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Reden, ohne etwas zu sagen – kaum eine Berufsgruppe hat das so perfektioniert wie unsere Politiker. Oder etwas so auszudrücken, dass es nicht verstanden wird – beziehungsweise nicht verstanden werden kann oder soll. Steckt dahinter vielleicht ein System? Soll das Wahlvolk mit Phrasen weichgekocht und manipuliert werden? Gibt es nur noch bräsiges Ausbreiten auf Allgemeinplätzen und Trumpsche Twitterattacken? „Worthülsen und Sprechblasen“ – Feature im Deutschlandfunk Kultur

Holocaust is over?

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In den letzten Jahren erscheinen immer häufiger Bücher der so genannten dritten Generation nach dem Holocaust – autobiografisch gefärbte Romane und Erfahrungsberichte von Autoren und Autorinnen wie Mirna Funk, Channah Trzebiner, Yascha Mounk oder Dimitrij Kapitelman. In den achtziger Jahren geboren, wuchsen sie in einer Gesellschaft auf, in der das Jüdischsein angeblich kein Thema mehr war. „Holocaust is over” hieß es – doch stellten sie fest, dass die Gesellschaft noch immer auf ihre jüdischen Wurzeln reagiert: mit Festschreibungen, Ausgrenzungen, Vereinnahmungen. Wie verhalten sie sich dazu? Was bedeutet es für sie, jüdisch zu sein? Wie sehr beschäftigt sie das Schicksal ihrer Großeltern? Und letztlich: Was für Geschichten haben sie zu erzählen? Feature im Deutschlandfunk Kultur

Krähnack

Jetzt auch wieder erhältlich: „Das Kreuz von Krähnack“! Ist nun ein „Berlin-Brandenburg-Krimi“ geworden. Obwohl es ja eigentlich die Geschichte eines Berliners (Oeser) im Brandenburgischen ist. Erschienen ist es in dem Verlag, der früher die Postkarten gedruckt hat, die ich z.B. aus Brandenburg nach Berlin geschickt habe. Also stimmt schon irgendwie …

Lektüre XVI

„Strogany und die Vermissten“ heißt der 1941/42 veröffentliche Kriminalroman von Adam Kuckhoff und Peter Tarin alias Edwin Tietjens. Beide waren Mitglieder des antifaschistischen Untergrundnetzwerkes Rote Kapelle und haben, unbemerkt von den NS-Zensurbehören, regimkritische Passagen in ihren Krimi geschmuggelt. Eine längst überfällige Wiederentdeckung!

Rezension in der Jungle World

Terrorismus in der Literatur

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Die Terroranschläge in Paris, Istanbul, Brüssel und anderswo haben die westliche Welt tief erschüttert. Wie reagiert die Literatur auf die Bedrohung durch gewaltbereite Islamisten? Wie denkt ein Mensch, der bereit ist, für seine Überzeugungen zu töten und zu sterben? Und wie erschütterbar sind unsere moralischen Grundwerte? „Ein Bömbchen hätten sie alle verdient“ – Terrorismus in der Literatur“ heißt ein Feature, das am 10. Juni 2016 um 19:30 Uhr im Deutschlandradio Kultur läuft – u.a. mit Romanen von Zoë Beck, Christoph Peters und Sherko Fatah.