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Experten sind oft dann gefragt, wenn Politiker Argumentationsstützen benötigen, kompetente Koryphäen, die die Entscheidungen der gewählten Volksvertreter mit ihrem ausgewiesenen Spezialwissen legitimieren. Weniger geschätzt wird ihre Meinung von Leuten, deren politische Agenda sie mit ihren Analysen infrage stellen. Für den Schweizer Historiker Caspar Hirschi sind die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten sowie der Sieg des „Leave“-Lagers beim Brexit-Referendum Indizien dafür, dass der Traum von einer Wissensgesellschaft  wohl vorerst ausgeträumt ist.  „Wissenschaftler als Politikberater. Die Rolle des Experten im postfaktischen Zeitalter“ – Feature im Deutschlandfunk Kultur