Writer’s Block

Warum die Ukulele neben dem Notebook liegt, welcher Satz sich erfolgreich dagegen wehrt, dass ihm ein weiterer folgt, was man in der Autorenschule Schreibhain von Tanja Steinlechner lernen kann und wie die Autoren Matthias Baxmann, Tilman Rammstedt und Michael Ebmeyer mit „Schreibblockaden und anderen Hemmnissen“ umgehen – das alles und noch viel mehr erfährt man in einem Feature auf SWR 2.

Nach dem Mauerfall

Wittenberge – einst Stadt der Nähmaschinen, heute Leerstand. Für die Sendung „Der Traum war Wirklichkeit, aber die Wirklichkeit nicht traumhaft“ habe ich die ehemalige Nähmaschinenfabrik besucht, mit dem Soziologen Heinz Bude, dem Psychotherapeuten Hans-Joachim Maaz und der Schriftstellerin Annett Gröschner gesprochen. Herausgekommen ist ein Blick auf „deutsch-deutsche Geschichte nach ’89“. Feature im Deutschlandfunk Kultur

Deutsch als Fremdsprache

Die Sprache ist der Schlüssel zur Integration, heißt es. Doch wie kann man Menschen zum Spracherwerb motivieren, deren Aufenthaltsstatus und Zukunft ungewiss sind? Wie bringt man Flüchtlingen, die alles verloren haben, Vokabeln und Orthografie bei. Welche kulturellen Brücken sind zu überwinden? Unter den Freiwilligen, die ihre Fähigkeiten zur Verfügung stellen, um Geflüchteten das Ankommen in der hiesigen Gesellschaft zu erleichtern, sind auch professionelle Spracharbeiter, Autorinnen und Autoren wie Christiane Rösinger, Jasna Zajček oder Gregor Hens, die nun in ihren Büchern und Artikeln über ihre Erfahrungen in den Sprachkursen berichten. „Deutschstunde mit Flüchtlingen“ – Feature im Deutschlandfunk Kultur

Die Sprache der Politik

Foto: Tim Reckmann / FotoDB.de

Reden, ohne etwas zu sagen – kaum eine Berufsgruppe hat das so perfektioniert wie unsere Politiker. Oder etwas so auszudrücken, dass es nicht verstanden wird – beziehungsweise nicht verstanden werden kann oder soll. Steckt dahinter vielleicht ein System? Soll das Wahlvolk mit Phrasen weichgekocht und manipuliert werden? Gibt es nur noch bräsiges Ausbreiten auf Allgemeinplätzen und Trumpsche Twitterattacken? „Worthülsen und Sprechblasen“ – Feature im Deutschlandfunk Kultur

Holocaust is over?

Quelle: Pixabay

In den letzten Jahren erscheinen immer häufiger Bücher der so genannten dritten Generation nach dem Holocaust – autobiografisch gefärbte Romane und Erfahrungsberichte von Autoren und Autorinnen wie Mirna Funk, Channah Trzebiner, Yascha Mounk oder Dimitrij Kapitelman. In den achtziger Jahren geboren, wuchsen sie in einer Gesellschaft auf, in der das Jüdischsein angeblich kein Thema mehr war. „Holocaust is over” hieß es – doch stellten sie fest, dass die Gesellschaft noch immer auf ihre jüdischen Wurzeln reagiert: mit Festschreibungen, Ausgrenzungen, Vereinnahmungen. Wie verhalten sie sich dazu? Was bedeutet es für sie, jüdisch zu sein? Wie sehr beschäftigt sie das Schicksal ihrer Großeltern? Und letztlich: Was für Geschichten haben sie zu erzählen? Feature im Deutschlandfunk Kultur

Krähnack

Jetzt auch wieder erhältlich: „Das Kreuz von Krähnack“! Ist nun ein „Berlin-Brandenburg-Krimi“ geworden. Obwohl es ja eigentlich die Geschichte eines Berliners (Oeser) im Brandenburgischen ist. Erschienen ist es in dem Verlag, der früher die Postkarten gedruckt hat, die ich z.B. aus Brandenburg nach Berlin geschickt habe. Also stimmt schon irgendwie …

Lektüre XVI

„Strogany und die Vermissten“ heißt der 1941/42 veröffentliche Kriminalroman von Adam Kuckhoff und Peter Tarin alias Edwin Tietjens. Beide waren Mitglieder des antifaschistischen Untergrundnetzwerkes Rote Kapelle und haben, unbemerkt von den NS-Zensurbehören, regimkritische Passagen in ihren Krimi geschmuggelt. Eine längst überfällige Wiederentdeckung!

Rezension in der Jungle World

Terrorismus in der Literatur

Foto: Hans Martin / Flickr

Die Terroranschläge in Paris, Istanbul, Brüssel und anderswo haben die westliche Welt tief erschüttert. Wie reagiert die Literatur auf die Bedrohung durch gewaltbereite Islamisten? Wie denkt ein Mensch, der bereit ist, für seine Überzeugungen zu töten und zu sterben? Und wie erschütterbar sind unsere moralischen Grundwerte? „Ein Bömbchen hätten sie alle verdient“ – Terrorismus in der Literatur“ heißt ein Feature, das am 10. Juni 2016 um 19:30 Uhr im Deutschlandradio Kultur läuft – u.a. mit Romanen von Zoë Beck, Christoph Peters und Sherko Fatah.

Hart am Rand

Neues Altes von Herrn P.: Das neue Jahrtausend hat begonnen, Henry Palmer lebt in der „neuen Mitte“ Berlins und hat einen Job als Locationscout angenommen. Zudem wird sein alter Freund Theo aus dem Knast entlassen. Alle Zeichen stehen also auf Neubeginn. Doch der Ärger lässt nicht lange auf sich warten: Theos Vater verschwindet, Henry verliebt sich in eine Prostituierte, lernt einen skurrilen Waffenhändler kennen und landet mitten in einer Lokalfehde zwischen Kneipenwirten und “Tresengangstern” …
Mit der Neuveröffentlichung von „Hart am Rand“ ist die Henry-Palmer-Trilogie nun wieder komplett lieferbar.

Berlin Crime

Berlin sei ein schwieriges Pflaster, hört man Krimi-Verleger immer mal wieder maulen. Krimihauptstadt – Fehlanzeige. Möglicherweise liegt das daran, dass Berliner Krimileser nicht wie Eifelbewohner oder Münsteraner ganz aus dem Häuschen sind, wenn ihre Gegend mal in einem Roman vorkommt. Der Berliner ist daran gewöhnt, seine Stadt in Filmen und Büchern wiederzufinden. Dennoch gibt es sehr schöne Beispiele dafür, wie es Autoren gelang, Berlin krimitauglich in Szene zu setzen. Titelgeschichte im Stadtmagazin Tip.

© 2018 Ralph Gerstenberg

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